Piesling a.d. Thaya: Unterschied zwischen den Versionen

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Im Jahre 1913 wurde Piesling von der ansässigen Weißmühle mit Lichtstrom und ab Juli 1937 von der "Westmährischen Elektrizitäts AG" mit Licht- und Kraftstrom versorgt.
 
Im Jahre 1913 wurde Piesling von der ansässigen Weißmühle mit Lichtstrom und ab Juli 1937 von der "Westmährischen Elektrizitäts AG" mit Licht- und Kraftstrom versorgt.
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Am 7. Juni 1945 kamen tschechische "Partisanen" in den Ort. Die Kindergärtnerin des Ortes und deren Kind wurden von den Partisanen ermordet. Zwei Einwohner des Ortes wählten sogar den Freitod. Alle Deutschen hatten 15 Minuten Zeit ihr Haus zu verlassen. Danach wurden sie ausgeplündert und in Richtung Österreich getrieben.
  
  
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* [[Gaudenz Andreas Dunkler]] (*21.November 1746, +23.November 1829 in Klosterneuburg) - Propst von Klosterneuburg.
  
  
 
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Version vom 25. Februar 2009, 16:48 Uhr

Schloß von Piesling

Tschechischer Name: Pisecne nad Dyji

Fläche: 17 ha

Einwohner: 732 in 149 Häusern


19 a 11 qm

Piesling liegt ca. 10 km ostsüdöstlich von Zlabings an beiden Ufern der mährischen Thaya und der alten Poststraße Zlabings - Fratting, in 437 m Seehöhe. Die Gründung des Ortes erfolgte mutmaßlich im 12. bis 13. Jahrhundert. Erste urkundliche Erwähnung im Jahre 1366.

Politisch und katastermäßig ist Piesling eine selbstständige Gemeinde. Um das Jahr 1727 erfolgte die Gründung der Judengemeinde, die bis zum 1. Mai 1920 bestanden hat. Die Judengemeinde war im Besitz eines Judentempel (Synagoge), Friedhof und einklassige Schule. Die Synagoge wurde in 1590 gebaut und 1948 von den Tschechen abgerissen. Der Friedhof existiert noch. Die Schule ist als Wohnhaus im Privatbesitz.

Die Christengemeinde gehörte zum Pfarr- und Schulsprengel Neustift. Seit dem Jahre 1902 besitzt Priesling eine eigene zweiklassige Volksschule. Eingeschult waren die Orte: Piesling, Mudlau a.d. Thaya und Neu-Hart a.d. Thaya. Ab 1919 wurden die Orte Neustift und Margarethen in einer weiteren Klasse untergebracht.

Im Jahre 1887 erhielt die Gemeinde Piesling das Marktrecht und die Abhaltung von 4 Jahrmärkten.

Die ersten Besitzer des Gutes von Piesling waren die Herren von Neuhaus (Rosenberg) und es wechselte im laufe der Jahre einigemale die Besitzer. Fürst Manfredo von Collalto war der letzte Eigentümer, welches im August 1927 infolge der Bodenreform in 3 Restgüter, an einige Kleingrundbesitzer (deutscher und tschechischer Nationalität) und der Gemeinde aufgeteilt, bzw. zwangsweise verkauft wurde. Die seit 1894 bestehende landwirtschaftliche Brennerei des Gutes, übernahm die am 20. August 1927 gegründete landwirtschaftliche Brennerei-Genossenschaft für Piesling und Umgebung nebst halben Schüttkasten (Lagerhaus).


Die Volkszählung im Februar 1921 gab es 430 Deutsche, 271 Tschechen, 2 israelitischer Nationalität und 29 Ausländer im Dorf. Der Religion nach sind 706 röm. kath., 2 evang., 23 israelitischen Glaubensbekenntnis und 1 Kofessionsloser.

Im Jahre 1913 wurde Piesling von der ansässigen Weißmühle mit Lichtstrom und ab Juli 1937 von der "Westmährischen Elektrizitäts AG" mit Licht- und Kraftstrom versorgt.


Vertreibung:

Am 7. Juni 1945 kamen tschechische "Partisanen" in den Ort. Die Kindergärtnerin des Ortes und deren Kind wurden von den Partisanen ermordet. Zwei Einwohner des Ortes wählten sogar den Freitod. Alle Deutschen hatten 15 Minuten Zeit ihr Haus zu verlassen. Danach wurden sie ausgeplündert und in Richtung Österreich getrieben.


Gebäude:

Das Schloß wurde um das Jahr 1626 als vierflügeliges ländliches Stadtschloß an der Stelle einer früheren Feste erbaut. An zwei Ecken gibt es vorspringende Türme mit Zelt- oder Kegeldächer. In der Einfahrtshalle Stuckrippen und Renaissance-Rauchfänge. Auch gibt es die Schloßkapelle St. Franciscus (1673), welche später in St. Anton umgeweiht wurde.


Persönlichkeiten:


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