Anton Hanak: Unterschied zwischen den Versionen

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[[Bild:hanak.jpg|center]]Anton Hanak wurde am 22. März 1875 in [[Brünn]] geboren und kam mit vierzehn Jahren zu einem Holzbildhauer in Wien in die Lehre. Nach Jahren der Wanderschaft wurde er 1898 Schüler der Wiener Akademie. Ein Reisestipendium erschloss ihm die Schönheit Italiens.  
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[[Bild:hanak.jpg|center]]Anton Hanak wurde am 22. März 1875 in [[Brünn]] geboren. Als Zwölfjähriger wurde er im Stift Nikolsburg Chorknabe und lernte sogar Violine. So wurde er oft in Schloß des Fürsten Dietrichstein geholt um in der Hauskapelle Violine zu spielen. Doch das Internat sagte dem freiheitsliebenden Jungen nicht zu und so ging er auf Wanderschaft. Doch bereits im Jahre 1894 mit vierzehn Jahren ging Hanak bei einem Holzbildhauer in Wien in die Lehre. Nach einigen Jahren wurde er 1898 Schüler der Wiener Akademie. Ein Reisestipendium erschloss ihm die Schönheit Italiens.  
 
Seit 1914 lehrte er an der Wiener Kunstgewerbeschule. Schon seit 1902 zeigte Hanak seine Werke auf Ausstellungen in Wien, Münster, Düsseldorf, Stuttgart, Amsterdam, Rom, Dresden und Köln.
 
Seit 1914 lehrte er an der Wiener Kunstgewerbeschule. Schon seit 1902 zeigte Hanak seine Werke auf Ausstellungen in Wien, Münster, Düsseldorf, Stuttgart, Amsterdam, Rom, Dresden und Köln.
  

Version vom 11. Dezember 2008, 23:00 Uhr

Hanak.jpg
Anton Hanak wurde am 22. März 1875 in Brünn geboren. Als Zwölfjähriger wurde er im Stift Nikolsburg Chorknabe und lernte sogar Violine. So wurde er oft in Schloß des Fürsten Dietrichstein geholt um in der Hauskapelle Violine zu spielen. Doch das Internat sagte dem freiheitsliebenden Jungen nicht zu und so ging er auf Wanderschaft. Doch bereits im Jahre 1894 mit vierzehn Jahren ging Hanak bei einem Holzbildhauer in Wien in die Lehre. Nach einigen Jahren wurde er 1898 Schüler der Wiener Akademie. Ein Reisestipendium erschloss ihm die Schönheit Italiens.

Seit 1914 lehrte er an der Wiener Kunstgewerbeschule. Schon seit 1902 zeigte Hanak seine Werke auf Ausstellungen in Wien, Münster, Düsseldorf, Stuttgart, Amsterdam, Rom, Dresden und Köln.

Die Monumentalplastiken Hanaks gehören zu den hervorragendsten Schöpfungen seiner Zeit. Die meisten führte er ohne Modell nur nach einigen hingeworfenen Strichen auf einer Skizze aus. Unvergesslich bleibt dem Betrachter der Anblick von Hanaks Kriegerdenkmal auf dem Zentralfriedhof, der Magna Mater oder des Denkmals der Republik an der Ringstraße in Wien. Seine Schöpfungen, fast nur Einzelfiguren in vollrunder Plastik, sind meist aus Marmor gehauen. (Skultur von Hanak)

Der Meister war schon schwer krank, als er an dem Monumentalwerk für die befreite Türkei in Ankara arbeitete. Die sechs Meter hohe Figuren forderten von ihm die letzte Kraft (Vertrauensdenkmal). Die Vollendung des Denkmals war dem Künstler nicht mehr gegönnt. Am 6.Januar 1934 starb er in Wien.


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